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Schriftstücke

Kennst du die Bücher, die süchtig machen?

Die dich verschlingen?

Die schon vor der ersten Zeile Faszination in dir auslösen?

Ich kenne sie auch.

Wir klammern uns an sie, als könnten sie uns Trost spenden.

Halt geben.

Wenn wir klopfen lassen sie uns herein.

Und wir schwimmen.

Durch den Sog der Seiten werden wir bis zum Ende getragen.

Mühelos.

Die Realität schirmen wir ab.

Denn wir wollen sie nicht hören.

Sie versucht uns mit ihren Schreien zurückzuholen.

Doch wir sind verloren.

Kennst du dieses Gefühl?

Liebst du es?

Oder bist du dir dieser Tatsache garnicht bewusst?

Wir verlieren die Wirklichkeit und das ist fantastisch.

Wir träumen.

Wir leben.

Wir lesen.

 

14.11.13 17:31


Dunkle Tränen.

Sie fallen schwer.

Verschlucken meine Gefühle.

Verschlingen meine Wut.

Wollen immer mehr.

Mehr Schmerz.

Mehr Leid.

Mehr von mir.

Beginnen zu brennen.

Lassen meine Augen bluten.

Fressen sich durch meine Gedanken.

Ersticken mich.

Fallen von mir ab.

Und lassen mich tot liegen.

13.11.13 19:44


Schreie.

Grelle Lichter.

Ein letzter Atemzug.

Dann ein Schlag.

Er lässt dich zu Boden gehen.

Du spürst den heißen Asphalt unter dir.

Der Schmerz überwältigt dich.

Du willst ihm noch sagen, dass du ihn liebst.

Doch die Dunkelheit hat dir bereits ein Kleid gesponnen.

Ein Kleid aus Schatten.

Noch gestern warst du bei ihm.

Du liebtest ihn in voller Blüte.

Seine Haut war warm.

Die Morgensonne gab euch einen Kuss.

Du bist neben ihm aufgewacht.

Ihr habt gelacht.

Gemeinsam.

Du kehrtest zurück.

Allein.

Ihr wolltet euch wiedersehen.

Am Abend.

Und dann ist es passiert.

Du starbst.

5.11.13 17:09


Ich kann sie spüren.

Die Wut.

Sie übernimmt mich.

Kontrolliert mich.

Lässt mich schreien.

Lässt mich zerstören.

Lässt mich laufen.

Wann werde ich wohl diesmal wach?

Wenn ich Scherben sehe?

Wenn Blut fließt?

Wenn ich von schwarzen Dämonen davongetragen werde?

Undefinierbar.

Ein Rätsel.

Was erreiche ich mit Wut?

Schlechtes.

Doch trotzdem macht sie mich glücklich.

Wie kommt das?

Undefinierbar?

Ein Rätsel?

Gewiss nicht.

Der Mensch will Gewalt.

Denn er will Respekt.

Es belustigt ihn zu sehen, wie sich andere unterwerfen.

Ihm huldigen.

Doch wo liegen die Grenzen?

Nirgendwo.

Und werden welche errichtet, so werden sie auch wieder abgerissen.

Ein ewiger Kreislauf.

Die Schlacht um die Herrschaft.

Angetrieben von Wut.

 

31.10.13 17:48


Du schlägst sie.

Fest.

Fester.

Sie blutet.

Weint.

Fällt.

Will zurück.

Doch du lässt sie nicht.

Trittst zu.

Schreist.

Sie gehört dir.

Dir allein.

Doch sie hört dich nicht mehr.

Wird blass.

Fällt in einen Schlaf.

Wartet auf den Prinzen, der sie diesem Traum entreißt.

Einem Traum von Liebe.

Doch sie wartet vergebens.

Öffnet die Augen.

Sieht dich.

Und kommt zu der Erkenntnis: Liebe gibt es nicht!

Sie greift nach Metall.

Hält auf dich zu.

Drückt ab.

Du stirbst.

Blutend und hässlich.

In deiner wahren Gestalt.

Sie würdigt dich keines Blickes.

Nimmt ihre Schuhe.

Und geht.

 

29.10.13 14:40


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