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Du schlägst sie.

Fest.

Fester.

Sie blutet.

Weint.

Fällt.

Will zurück.

Doch du lässt sie nicht.

Trittst zu.

Schreist.

Sie gehört dir.

Dir allein.

Doch sie hört dich nicht mehr.

Wird blass.

Fällt in einen Schlaf.

Wartet auf den Prinzen, der sie diesem Traum entreißt.

Einem Traum von Liebe.

Doch sie wartet vergebens.

Öffnet die Augen.

Sieht dich.

Und kommt zu der Erkenntnis: Liebe gibt es nicht!

Sie greift nach Metall.

Hält auf dich zu.

Drückt ab.

Du stirbst.

Blutend und hässlich.

In deiner wahren Gestalt.

Sie würdigt dich keines Blickes.

Nimmt ihre Schuhe.

Und geht.

 

29.10.13 14:40


Ein Fluss aus Tränen.

Hinfort gerissen von einer Strömung aus Nichts.

Mündet in die tiefen Weiten der Unendlichkeit.

Und sammelt sich in einem Becken der Trauer.

Erhaben und still.

Rauschend und wild.

Majestätisch.

Einsam.

Vollkommen.

Der Wasserfall.

29.10.13 14:00


Sonnenschein.

Sanfte Wogen.

Ewige Liebe.

Ewiges Leid.

Hände, die zu Stein sich wandeln.

Körper, der zu Sand zerfließt.

Blau und rot der Sand sich färbt.

Schmerz, der den Stein besiegt.

Für heute.

Niemals ewiglich.

Starke Wogen.

Dunkelheit.

 

28.10.13 16:27


Wie viele Stunden liegst du schon wach?

Hast du sie gezählt?

Oder hast du sie einfach verstreichen lassen?

Du liegst in deinem Bett und lässt dich treiben.

Du treibst weit.

Hinaus ins offenen Meer.

Du lässt dich von den Wellen nicht stören.

Sie versuchen dir den Atem zu rauben.

Sie versuchen dich zu einer von ihnen zu machen.

Dir die Luft zu nehmen.

Deine Erinnerungen wegzuspülen.

Du würdest es dir wünschen, doch es gelingt ihnen nicht.

Du beginnst zu weinen.

Doch auch die Tränen verändern nichts.

Du hältst die Luft an.

Hörst auf zu atmen.

Und plötzlich ist alles ganz leicht.

Du schwebst.

Die Erinnerungen sind weg.

Du fühlst dich frei.

Du suchst dir eine Wolke und fliegst davon.

Jetzt bist du erlöst.

Du hast, was du immer wolltest.

Du hast die Unendlichkeit.

Und die Unendlichkeit hat dich.

28.10.13 16:20


Musik.

Meine Droge.

Meine Begierde.

Mein Leben.

Mein Weg in die Freiheit.

Sie macht alles erträglich.

Das Leid.

Die Demütigung.

Den Schmerz.

Sie heilt die Wunden.

Die Wunden, die jeden Tag aufs Neue aufgerissen werden.

Von ihnen.

Den Realisten.

Menschen ohne Fantasie.

Leere Hüllen des Grauens.

Sadisten ohne Gefühle.

Erschreckend.

Doch so war.

Die Musik.

Süße Musik.

Lass mich noch mehr von dir kosten.

Ich falle in einen Rausch.

Tanze.

Schreie.

Lebe.

Vergesse.

Nie soll diese Strophe enden.

Deine Klänge sollen ewig sein.

Sollen für immer hallen.

Und für immer bleiben.

 

27.10.13 11:56


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